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Arbeitgeberstiftung Südhessen verstärkt die Schwimmförderung durch Kooperation mit dem DLRG Bezirk Darmstadt-Dieburg e.V., DLRG Bezirk Rüsselsheim e.V., DLRG Kreisverband Bergstraße e.V., DLRG Kreisverband Groß-Gerau e.V. und DLRG Kreisverband Odenwald e.

23.01.2018

Sascha Spengler, Johannes Reuß, Wolfgang Drechsler (Generalsekretär AGSSH), Christian Schäfer, Rudolf Keller (Vizepräsident DLRG Landesverband Hessen), Jochen Lohr, Dr. Sigmar Herberg (Vorsitzender AGSSH) und Matthias Denner (v.l.) unterzeichneten gemeinsam die Kooperationsverträge zwischen dem DLRG und der AGSSH.

Darmstadt. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage sind inzwischen fast 60 Prozent der zehnjährigen Kinder keine guten Schwimmer. Der Nachweis für sicheres Schwimmen ist nicht das „Seepferdchen“, sondern das Schwimmabzeichen Bronze. Die Anstrengungen, Kindern und auch Erwachsenen das Schwimmen beizubringen, müssen daher intensiviert werden. Aus diesem Grund bezuschusst die Arbeitgeberstiftung Südhessen seit dem Schuljahr 2014/2015 den Erwerb des Jugendschwimmabzeichen an allen südhessischen Grundschulen mit jeweils 5 € pro abgelegtem Abzeichen. So konnten bisher über 5.000 Schwimmabzeichen gefördert werden.
Dieses Modell wird auch künftig in Kooperation mit den drei südhessischen Schulämtern angeboten und optimiert.
Ergänzend dazu fördert die Arbeitgeberstiftung künftig sowohl die Basisqualifikation Schwimmunterricht, als auch die Weiterbildung nach der Basisqualifikation für Lehrkräfte.
Seit Ende 2017 unterstützt die Stiftung auch die fünf südhessischen DLRG Bezirke und Kreisverbände. Am 22. Januar wurden im Haus der Wirtschaft Südhessen in Darmstadt die fünf Kooperationsverträge für die Förderung unterzeichnet. Danach unterstützt die Stiftung nicht nur direkt das Schwimmenlernen durch die DLRG, sondern fördert auch finanziell das Ausbildungs- und Weiterbildungsengagement der ehrenamtlichen DLRG-Aktiven.
Dazu erklärt Wolfgang Drechsler, der Generalsekretär der Stiftung:
„Wir wollen damit nicht nur den hohen ehrenamtlichen Einsatz der jungen DLRG-Aktiven würdigen, sondern auch bisher noch nicht ausgebildete Helfer weiter qualifizieren, um noch mehr Schwimmunterricht flächendeckend in Südhessen und besonders auch im Bereich der DLRG-Verbände anbieten zu können. Dass dies nötig ist, zeigt die Zahl der tödlichen Schwimmunfälle.“
Aus Sicht der Stiftung sind auch Flüchtlinge und Migranten eine wichtige Zielgruppe, denn schwimmen zu können ist überlebensnotwendig.
Drechsler appellierte auch an die südhessischen Kommunen alles zu tun, um Schwimmbäder zu erhalten und nicht aus Kostengründen zu schließen. Häufig stimmten da die Prioritäten nicht.

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